FB 3 Erziehungs- und Kulturwissenschaften

Institut für Evangelische Theologie


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Biographisches Prof. Dr. Martin Jung

 

Martin Herbert Jung

Kirchenhistoriker - Pfarrer - Reiseleiter Biblische Reisen - ADFC-Tourenleiter

  • Geboren 1956 in Bietigheim, heute Bietigheim-Bissingen
  • 1969 erste Reise in die DDR
  • 1975 erste Reise nach Polen
  • 1975 Abitur in Bietigheim
  • 1975 Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer durch das Kreiswehrersatzamt Ludwigsburg
  • Freiwilliger sozialer Friedensdienst (Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste) in Israel (1975-1977)
  • Studium in Tübingen und Berlin (West) 1977-1984
  • Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • 1. Kirchliches Examen in Tübingen 1984
  • Vikariat (mit Religionsunterricht an Realschule und Gymnasium) in Lauffen am Neckar
  • 2. Kirchliches Examen in Stuttgart, Ordination 1987
  • Assistent in Tübingen (Prof. Dr. Ulrich Köpf) 1987-1990, 1992-1997
  • Pfarrdienst in Nehren (mit Religionsunterricht an Hauptschule)
  • Promotion (1990) und Habilitation (1995/96) in Tübingen
  • Lehrtätigkeit in Tübingen (1987-1990, 1992-1997)
  • Professurvertretung in Siegen (1996)
  • Assistenzprofessur in Basel (1997-2002)
  • Projektleitung (mit Prof. Schindler und Prof. Ries) im Forschungsprojekt "Edition der Akten der Badener Disputation 1526" (1998-2002)
  • 2002 Titel "Pfarrer"
  • Universitätsprofessor in Osnabrück (2002-2024)
  • Mitglied im Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) Osnabrück (seit 2002)
  • Vorstandsmitglied des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (2010-2015)
  • Projektleitung (mit Professorin Westphal und Professorin Gleixner) im Forschungsprojekt "Obrigkeitskritik und Fürstenberatung" (Oberhofpredigerprojekt) (2010-2013)
  • Mitglied der Studienkommission im Fachbereich 3 (2003-2007 und 2009-2022)
  • Fachstudienberater des Instituts für Evangelische Theologie 2004-2022
  • Prüfungsausschussvorsitzender des Instituts für Evangelische Theologie 2004-2022
  • Direktor des Instituts für Evangelische Theologie, Universität Osnabrück (2005-2007, 2013-2017)
  • Beauftragter für behinderte und chronisch kranke Studierende der Universität Osnabrück (2006-2017)
  • Studiendekan des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Universität Osnabrück (2007-2009)
  • Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes (2010-2017)
  • Mitglied des Senats der Universität Osnabrück (2012-2016)
  • Mitglied im Beirat des Universitätsverlags Osnabrück (2010-2022)
  • Seit 1980 Reiseleiter bei "Biblische Reisen" (Israel, Rom, Türkei, Lutherstätten) und nun auch "Reiseberater" für Gruppenreisen: https://biblische-reisen.de/unternehmen/reiseleiter-details?id=647897&name=Prof.%20Dr.%20Martin%20Jung
  • Tourenleiter im ADFC Tübingen und Osnabrück seit 2003
  • "Kirchenwächter" in St. Marien (Osnabrück) seit 2024
  • Kurseelsorger auf Baltrum (Juni 2025, Juni 2026) und in Oberstdorf (Dezember 2025)
  • Last not least: verheiratet, drei erwachsene Kinder, fünf Enkelkinder

 

Als Doktorvater betreute Promotionen

  • Pietismus in Siebenbürgen (abgeschlossen)
  • Berpredigtrezeption im frühen Christentum (abgebrochen)
  • Liberale Theologie in Hamburg (abgeschlossen)
  • Evangelisch-katholische Beziehungen und Konflikte in Osnabrück um 1900 (abgeschlossen)
  • Lütkemann (abgeschlossen)
  • Bethel im Nationalsozialismus (abgeschlossen)
  • Etienne Bach (abgeschlossen)
  • Gemeinschaftsbewegung (abgeschlossen)
  • Melanchthon 1550-1552 (abgeschlossen))
  • Stift Börstel (abgeschlossen)
  • Reformierte Gemeinden im Kirchenkampf (abgebrochen)
  • Sozianismus in Nordwestdeutschland (abgebrochen)

 

Preisgekrönte betreute akademische Abschlussarbeiten

Weser-Ems-Wissenschaftspreis der OLB
Mit einem 1. Preis (5000 €) in der Kategorie Staatsexamensarbeiten wurde 2004 ausgezeichnet Lydia Voß mit ihrer Arbeit über die Reformationszeit in Ostfriesland im Spiegel der Kirchenordnungen und im Vergleich mit Hamburg und Osnabrück

Förderpreis für Evangelische Theologie des Sprengels Osnabrück
Mit dem Preis (500 €) wurde 2003 ausgezeichnet Lydia Voß mit ihrer Arbeit über die Reformationszeit in Ostfriesland im Spiegel der Kirchenordnungen und im Vergleich mit Hamburg und Osnabrück
Mit dem Preis (500 €) wurde 2004 augezeichnet Carina Olnhoff für ihre Magisterarbeit über Sterben und Tod im Pietismus - Theologische und praktische Perspektiven
Mit dem Preis (500 €) wurde 2013 ausgezeichnet Dirk Früchtemeyer für seine Masterarbeit über Melanchthons Sicht der Türken und des Islam
Mit dem Preis (500 €) wurde 2015 ausgezeichnet Ines Petersen für ihre Masterarbeit über Die reformierte Gemeinde Osnabrücks in der Zeit des Nationalsozialismus
Mit dem Preis (500 €) wurde 2017 ausgezeichnet Vincent Peltz für seine Bachelorarbeit über Polemik gegen nichtchristliche Religionen bei Euseb von Cäsarea

Albert-Pellens-Preis des Evangelischen Bundes Niedersachsen
Mit einem 1. Preis (1000 €) wurde 2008 ausgezeichnet Corinna Haumann für ihre Hausarbeit zum kirchlichen Examen Hannover zum Thema Der "Fall Heinemann".
Mit einem 3. Preis wurde 2008 ausgezeichnet Friederike Mühlbauer für ihre Staatsexamensarbeit zum Thema Der Osnabrücker Katholikentag 1901
Mit einem 2. Preis wurde 2009 ausgezeichnet Helen Treutler für ihre Bachelorarbeit zum Thema Melanchthon und das Papsttum.
Mit einem 1. Preis (1000 €) wurde 2012 ausgezeichnet Johanna Rose für ihre Hausarbeit zum kirchlichen Examen Hannover zum Thema Die evangelische Wahrnehmung des Katholizismus in den 50er Jahren
Mit einem 1. Preis (jeweils 1000 €) wurden 2013 ausgezeichnet Tim-Niklas Ehlers für seine Masterarbeit Die Protestanten vor dem Konzil: Die Confessio Saxonica und die Confessio Virtembergica im Vergleich und Dirk Früchtemeyer für seine Masterarbeit über Melanchthons Sicht der Türken und des Islam
Mit einem 1. Preis (1000 €) wurde 2015 ausgezeichnet Lena Hinnenkamp für ihre Masterarbeit Unitatis redintegratio (1964) und Dominus Jesus (2000) - Protestantische Reaktionen auf katholische Positionen zum Thema Kirche und Ökumene
Mit einem 3. Preis (500 €) wurde 2016 ausgezeichnet Sarah-Christin Leder für ihre Masterarbeit Etienne Bachs ›Tragédie de la paix‹ (1942). Ein Dokument des christlichen Pazifismus zwischen den Weltkriegen?
Mit einem 3. Preis (500 €) wurde 2017 ausgezeichnet Lisa Lambers für ihre BA-Arbeit Eine altreformierte Katechismusauslegung in der NS-Zeit: Egbert Kolthoffs "Kurze Erklärung des Heidelberger Katechismus" (1937).

 

Wissenschaftliche und sonstige Mitgliedschaften



 

 

Prof. Dr. Martin Jung