FB 3 Erziehungs- und Kulturwissenschaften

Institut für Evangelische Theologie


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Hinweise für Studienanfänger/innen im Wintersemester 2017/18

Herzlich willkommen zum Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Osnabrück!

Sie studieren Theologie in Bachelor- und Masterstudiengängen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, über die wir Sie im Folgenden kurz informieren wollen:

1. Ein Bachelor-Studiengang dauert bis zum Bachelor-Examen drei Jahre. Es kann aber auch kürzer oder länger studiert werden. Entscheidend ist nicht die Zahl der Semester, sondern die Zahl der erreichten Leistungspunkte (LP).

2. In Ihrem Theologiestudium zählt von Anfang an jede Note, die Sie in Lehrveranstaltungen erwerben, auch für das Examen. Um ein Bachelor-Examen zu bestehen, muss man alles in allem mindestens einen Schnitt von ausreichend (4) erreichen.

3. In unseren Bachelor- und Masterstudiengängen ist die „regelmäßige und aktive Teilnahme“ an den Lehrveranstaltungen notwendig. Sie wird bei uns durch Anwesenheitslisten überprüft. Um die regelmäßige Teilnahme bescheinigt zu bekommen, dürfen Sie – egal aus welchem Grund – nicht häufiger als zweimal im Semester in einer Lehrveranstaltung fehlen. Aus „zwingenden Gründen“, zum Beispiel Krankheit (Attest erforderlich) oder späte Immatrikulation durch Nachrückverfahren, dürfen bis zu vier Lehrveranstaltungen versäumt, alle versäumten müssen aber eigenständig nachgearbeitet werden.

4. In Ihrem Studium belegen Sie nicht einzelne, frei ausgewählte Lehrveranstaltungen, sondern sogenannte Module, das sind Einheiten, die sich aus zwei oder drei inhaltlich und methodisch aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen zusammensetzen, sich in der Regel über ein ganzes Studienjahr (Winter- und Sommersemester) erstrecken und am Schluss gemeinsam überprüft und benotet werden, in der Regel durch eine Klausur. Sämtliche Basismodule beginnen im Wintersemester, und die einzelnen Komponenten müssen in der vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden. In keinem Fall kann ein Seminar besucht werden, bevor das methodisch orientierte Proseminar absolviert wurde.

5. In den Prüfungsordnungen ist geregelt, welche Module in welcher Reihenfolge absolviert werden. Die Rahmenbedingungen sind unterschiedlich, je nachdem, welchen Studiengang Sie gewählt haben. Eine Nichtbeachtung der Ordnungen kann die Konsequenz haben, dass Sie den Bachelor nicht wie geplant nach dem 6. Semester, sondern erst später erwerben.

6. Das aktuelle Lehrangebot der Evangelischen Theologie finden Sie auf der Homepage der Universität sowie auf der Homepage des Instituts für Evangelische Theologie. Mitunter gibt es kurzfristige Veränderungen. Aktuelle Informationen bietet Ihnen die Lehr- und Lernplattform StudIP, in die Sie sich über die Homepage der Universität einloggen können, sobald Sie Ihre Uni-E-Mail-Adresse erhalten haben.

Link zum Lehrveranstaltungsverzeichnis der Gesamtuniversität für das Wintersemester 17/18:

http://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/zahlendatenfakten/veranstaltungs_und_personalverzeichnis.html

7. Alle neuen Studierenden müssen im ersten Studienjahr das Basismodul „Grundwissen“ absolvieren, bestehend aus einem Einführungsseminar (Fr 10-12), einer Bibelkundelehrveranstaltung Altes Testament (Mi 8-10) und einer Bibelkunde Neues Testament (Sommersemester). Für Studierende, die nicht das Lehramt anstreben, ist im Wintersemester ferner der Besuch eines Tutoriums zum Einführungsseminar verpflichtend, in dem Schlüsselkompetenzen vermittelt werden. Für Studierende, die das Lehramt anstreben, ist die Teilnahme an einem Tutorium sinnvoll und kann im Wahlbereich angerechnet werden.

8. Studierende im Polyvalenten 2-Fächer-Bachelor-Studiengang mit Theologie als Hauptfach oder als Kernfach und Studierende im Bachelor-Studiengang Bildung, Erziehung, Unterricht sollten im ersten Studienjahr ferner das Basismodul „Historische Theologie“ absolvieren. Es besteht aus Proseminar (Di 8-10 oder Mi 10-12) und Vorlesung (Mo 8-10) und Seminar (Sommersemester, alternative Angebote). Möglich ist es, in diesem Zusammenhang eine erste Hausarbeit zu schreiben. Alternative: Klausur.

9. Studierende im Polyvalenten 2-Fächer-Bachelor-Studiengang mit Theologie als Nebenfach und Studierende im Bachelor-Studiengang berufliche Bildung sollten im ersten Studienjahr das Nebenfachbasismodul „Historische Theologie“ absolvieren. Es besteht aus einem Proseminar (Di 8-10 oder Mi 10-12) und einer Vorlesung (Mo 8-10) und wird mit einer Klausur am Ende des Wintersemesters abgeschlossen.

10. Falls Sie noch ein weiteres Basismodul belegen möchten, empfiehlt sich das Basismodul Altes Testament (Proseminar im Wintersemester, Di 16-18 oder Di 18-20, Vorlesung und Seminar im Sommersemester). Allerdings sind nur außergewöhnlich begabte und leistungsstarke Studierende dazu in der Lage, statt der vorgesehenen zwei gleich drei Basismodule im ersten Jahr zu absolvieren. Wer gleichzeitig auch noch mit dem Erlernen einer antiken Sprache beschäftigt ist, sollte auf keinen Fall drei Module belegen.

11. Studierende für das Lehramt an Gymnasien, die als weiteres Fach Englisch oder Französisch gewählt haben, sollten wegen des vorgeschriebenen und idR im 5. Semester üblichen Auslandssemesters gleich im ersten Studienjahr drei Basismodule und im zweiten Studienjahr drei weitere Basismodule absolvieren, um eine Studienverlängerung als Folge des Auslandssemesters zu vermeiden. Organisatorisch einfacher ist es, das Auslandssemester in einem Sommersemester, also zum Beispiel im 4. Semester zu absolvieren.

12. Studierende im Master-Studiengang Lehramt an Berufsbildenden Schulen mit den beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Metalltechnik müssen im ersten Studienjahr neben dem Basismodul Grundwissen mindestens zwei, besser drei weitere Basismodule absolvieren, um nach dem 2. Jahr Examen machen zu können. In einem Wahlbereich belegen Sie außerhalb der Modulstrukturen weitere geeignete Einzellehrveranstaltungen und können dabei ihren Neigungen nachgehen. Bitte nehmen Sie die Studienberatungsangebote wahr!

13. Falls Sie diesen Vorgaben und Empfehlungen nicht folgen können, weil sich Lehrveranstaltungen überschneiden (zum gleichen Zeitpunkt stattfinden), empfiehlt sich folgendes Vorgehen: 1. Sie sollten klären, ob es im anderen betroffenen Fach eine Ausweichlösung für Sie gibt. 2. Falls dies nicht der Fall ist, muss das Basismodul Grundwissen, falls es betroffen ist, über drei, notfalls vier Semester gestreckt werden. Ist das Basismodul Historische Theologie betroffen, sollte auf das Basismodul Altes Testament ausgewichen werden. Oder es muss auch hier das Basismodul auf drei, notfalls vier Semester ausgedehnt werden. Die Prüfungsleistung muss dann in der Form einer Hausarbeit erbracht werden. Bitte beachten Sie aber bei solchen Veränderungen der Modulstrukturen: In keinem Fall ist es möglich, zunächst ein Seminar und dann erst ein Proseminar zu besuchen.

14. Selbstverständlich können über die Pflichtmodule hinaus je nach Interesse weitere Lehrveranstaltungen belegt werden, und wir möchten Sie ermutigen, dies zu tun. Nicht alles eignet sich aber für Anfängerinnen und Anfänger. Lassen Sie sich beraten! Lehrveranstaltungen im Bereich Religionswissenschaft sollten erst im fortgeschrittenen Studium belegt werden. In den zusätzlich belegten Lehrveranstaltungen können Leistungspunkte, aber i.d.R. keine Noten erworben werden.

15. Wie ein Musik-Student ein Musikinstrument beherrschen und ein Englisch-Student die englische Sprache beherrschen muss, so brauchen Studierende der Theologie seit alters Kenntnisse in den für die Theologie wichtigen Sprachen Hebräisch, Griechisch und Latein. Darauf wird heute allerdings in Studiengängen für Grund-, Haupt-, Real- und Berufsschule ganz verzichtet, und Studierende im Polyvalenten 2-Fächer-Bachelor-Studiengang mit Theologie als Hauptfach müssen erst um den Bachelor erwerben zu können, also idR am Ende des 6. Semesters, fachbezogene Kenntnisse in zwei der drei antiken Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch oder Zeugnisse über (Großes oder Kleines) Latinum, Graecum, Hebraicum nachweisen, bei Studierenden für das Lehramt an Gymnasien muss es die Sprache Latein sowie entweder Griechisch oder Hebräisch sein. Studierende im Polyvalenten 2-Fächer-Bachelor-Studiengang mit Theologie als Kernfach und als Nebenfach müssen fachbezogene Kenntnisse in Latein sowie entweder Griechisch oder Hebräisch oder entsprechende Zeugnisse über (Großes oder Kleines) Latinum und Graecum oder Hebraicum nachweisen, wenn Sie nach dem Bachelor-Abschluss ein Master-Studium in Evangelischer Theologie mit dem Ziel Lehramt an Gymnasien absolvieren wollen. Falls Sie diese Nachweise (z.B. aus der Schule Latinum, Kleines Latinum oder Großes Latinum) noch nicht besitzen, sollten Sie diese so früh wie möglich, am besten noch vor Studienbeginn, erwerben. Wir bieten Ihnen allerdings auch eine Studien begleitende und kostenlose Möglichkeit an, die notwendigen Sprachen noch nach Studienbeginn bei uns zu erlernen. Neue Sprachkurse beginnen bei uns im Wintersemester. Möglichkeiten gibt es aber auch außerhalb unserer Universität (Volkshochschule, Kompaktkurse u.a. an Kirchlichen Hochschulen und Universitäten, Fernstudienkurse).

16. Weitere Informationen zu den einzelnen Studiengängen finden Sie in den Prüfungsordnungen. Diese sowie weitere für Sie wichtige Informationen finden Sie in den Informations- und Merkblättern des Instituts für Evangelische Theologie, die Sie sich, sobald Sie Ihre Uni-E-Mail-Adresse erhalten haben, besorgen können, indem Sie sich in StudIP, der elektronischen Lehr- und Lernplattform der Universität, einloggen und sich dort im „Forum Evangelische Theologie“ wie zu einer Lehrveranstaltung eintragen. Hier finden Sie Dateien, Merkblätter, Modulpläne, Ordnungen etc. – alles, was Sie für ein erfolgreiches Studium in der Evangelischen Theologie benötigen. Die Eintragung in das Forum Evangelische Theologie ist bei uns ZWINGEND erforderlich, denn es ist die zentrale Kommunikationsplattform unseres Faches! Ferner müssen Sie dafür sorgen, dass wir Sie über die Email-Adresse, die Ihnen von der Universität zugeteilt wurde und die auf Ihrer Uni-Homepage zu finden ist, zuverlässig erreichen. Außerdem ist es bei uns üblich, Gesicht zu zeigen und in StudIP ein Bild auf der eigenen Homepage einzustellen. Das erleichtert das gegenseitige Kennenlernen, um das wir uns bemühen.

Prüfungsordnungen finden Sie auch hier: http://www2.uni-osnabrueck.de/ordnungen/

Modulbeschreibung der Evangelischen Theologie

17. Bei Fragen und Problemen stehen Ihnen zur Beratung zur Verfügung: die Erstsemester-Tutoren/innen, die Fachschaft, die jeweiligen Dozierenden der Lehrveranstaltungen (per E-Mail und in der Sprechstunde) und der Fachstudienberater Prof. Jung (E-Mail, telefonisch, Sprechstunde). Eine spezielle Offene Erstsemestersprechstunde wird angeboten: Do 19. Oktober, 18.15 Uhr sowie Mo 23. Oktober 10.30 Uhr, Schloss, 1. Stock, Raum 11/107.

18. Wer nach Studienbeginn noch einen Wechsel von einem anderen Fach in die Evangelische Theologie vornehmen will, kann unter Umständen in der zweiten oder dritten, im äußersten Fall auch in der vierten Semesterwoche noch seine Studien aufnehmen. Später ist eine Integration in die laufenden Lehrveranstaltungen kaum mehr möglich, und mit Studien verlängernden Folgen des späten Wechsels muss gerechnet werden. Betroffene sollten schnellstmöglich den Fachstudienberater konsultieren.

19. Wer von einer anderen Universität nach Osnabrück wechselt oder wer innerhalb der Universität das Fach wechselt, bedarf einer speziellen Beratung. Mitunter können andernorts oder in einem anderen Fach erbrachte Leistungen angerechnet werden. Schwierig ist ein Wechsel zum Sommersemester, da sämtliche Module im Wintersemester beginnen. Wer als Wechsler im Sommersemester mit dem BA-Studium der Evangelischen Theologie in Osnabrück neu beginnt, kann idR nur „Bibelkunde Neues Testament“ absolvieren. Alles andere beginnt erst im nächsten Wintersemester. Bitte suchen Sie rechtzeitig vor Semesterbeginn den Fachstudienberater auf!

20. In der ersten Semesterwoche (ab 16. Oktober) findet eine Einführungswoche statt, organisiert und durchgeführt von fortgeschrittenen Studierenden. Die Teilnahme ist wichtig! Sie erfahren alles, was man unbedingt wissen muss, werden Ihre Fragen los und schließen erste neue Kontakte. Gemeinsam gestalten Sie Ihren Stundenplan und melden sich zu den Veranstaltungen elektronisch an.

Osnabrück, den 11. Mai 2017                              Prof. Dr. Martin Jung (Fachstudienberater)