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Institut für Evangelische Theologie


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am Institut für Evangelische Theologie

Jetzt auch in japanischer Sprache

  • "Die Reformation" von Jung, Martin H. 

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • "Kirchengeschichte 2. Auflage"

    von Jung, Martin H. Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: UTB basics

    Eine Kirchengeschichte kann heute nur als Geschichte des Christentums geschrieben werden, die das Christentum als Religion unter Religionen behandelt und dabei auch die außerkirchlichen Vernetzungen und Wirkungen berücksichtigt.

    Dieses Lehrbuch vermittelt verständlich und übersichtlich das Basiswissen dazu und erläutert historische Zusammenhänge ebenso wie theologische Ideen und Grundeinsichten in ihren geschichtlichen Kontexten. Musterklausuren, Glossar und Register komplettieren den Band.

  • Die Bethel-Mission

    Helen-Kathrin Treutler Christliches Missionsverständnis und nationalsozialistische Weltanschauung
    Die Bethel-Mission zwischen 1933 und 1945

    Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte, Bd. 45
    320 Seiten Paperback, zahlreiche Karten
    Format 23,0 x 15,5cm
    ISBN 978-3-7858-0710-1

     

    Helen-Kathrin Treutler, Jahrgang 1982, studierte Musik und Ev. Theologie für das Gymnasiallehramt u.a. in Bethel, Osnabrück und Basel.

    Von 201 1 bis 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Martin Jung (Kirchengeschichte) in Osnabrück und promovierte mit der vorliegenden Untersuchung. Parallel studierte sie in Wuppertal, Münster und Göttingen weiter und schloss 2016 mit dem Ersten theologischen Examen ab. Seit Frühjahr 2016 ist sie Vikarin in Hannover.

What are the relevant conceptualities and terminologies marking the coupling of religion and medical interpretations of illness in different religions such as Judaism, Islam, Buddhism, and Christianity? How do religious orientations influence courses of a disease? How do experiences of illness change images of the divine in late modernity? This collection of essays from a symposium held at the International Research Institute of the University of Heidelberg examines connections between religious and medical interpretations of illness in different cultures in order to suggest criteria for coupling religion and medicine in ways that enhance rather than diminish life. By discerning which relationships between religion and medicine appear to be beneficial and which harmful, the book as a whole proposes criteria that are not limited to a single scientific approach, cultural tradition, or time period (such as the present). The book has four parts, which deal with Islamic medicine, Chinese medicine, and the relationship between religion and medicine in both Jewish and Christian traditions. All chapters cover from antiquity to the present.

  • "Luther lesen"

    erscheint Anfang Dezember als Hörbuch für nur 15 Euro - ein ideales kleines Weihnachtsgeschenk! Hörproben gibt es jetzt schon im Internet, unter dem Link ganz unten.

Hier die genauen Angaben:
Amt der VELKD (Hg.), Martin H. Jung
Luther lesen
Das Hörbuch
gelesen von Peter Bieringer

2. Auflage 2016
Audio CD
ISBN 978-3-525-69004-8
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheint im Dezember 2016

15,00 € / CD/DVD

Mit „Luther lesen“ ist endlich eine Sammlung wichtiger und interessanter Luthertexte auf dem Markt, die einen Eindruck vom „ganzen Luther“ vermittelt. Wie das Buch bietet auch das von Peter Bieringer gelesene Hörbuch nahezu alle wichtigen Luthertexte in Auszügen. Die Textfassungen beruhen auf Kurt Alands „Luther deutsch“, wurden aber durchweg anhand der Originaltexte überprüft, überarbeitet und korrigiert und noch einmal der heutigen deutschen Sprache und Rechtschreibung angepasst. Ergebnis ist ein sowohl authentischer als auch gut verständlicher Luther. Den Hörerinnen und Hörern begegnen allseits bekannte Texte wie die 95 Thesen, die Adels- und die Freiheitsschrift, aber auch dogmatische und erbauliche Texte, ferner problematische und schwierige Texte wie Luthers Polemiken gegen Juden, Türken und den Papst. Das Buch kennt keine Tabus! Kurze Einleitungen ordnen die Texte ein und helfen beim Verstehen. Gerahmt werden die Texte Luthers von Melanchthons Bericht über Luthers Herkunft sowie dem Bericht von Augenzeugen über seinen Tod. „Luther lesen“ bietet eine neuartige, komplette Luther-Biografie, bei der im Kern Luther selbst zu Wort kommt.
http://www.v-r.de/de/luther_lesen/t-0/1087402/

  • Die Reformation
    Wittenberg – Zürich – Genf 1517-1555

  • Martin H. Jung
    Marix Verlag - Aufl. 2016, 224 S., gebunden mit Schutzumschlag, 12,5 x 20 cm.  Erschienen im September 2016
    EAN: 978-3-7374-1028-1
    Artikelnummer: 01075

  • 500 Jahre Reformation. Martin H. Jung blickt zurück und zieht Bilanz. Die Reformation begann mit Luthers Thesen 1517 und endete mit dem Augsburger Religionsfrieden 1555. Der Autor schildert, wie es zur Reformation kam und welche Folgen sie hatte. Er zeigt, wie nicht nur neue, evangelische Kirchen entstanden, sondern auch die alte katholische Kirche allmählich verändert wurde. In vielem hat die katholische Kirche Luther, den sie 1520/21 verketzerte, im Nachhinein Recht gegeben. Der Autor beschränkt seine Darstellung der Reformation aber nicht nur auf Luther, sondern bezieht auch Melanchthon, Zwingli und Calvin mit ein. Er scheut sich nicht, heikle Themen anzusprechen, so den Aufstand der Bauern und das Aufbegehren der Täufer sowie Luthers feindliche Haltung zu den Juden und seine negative Sicht auf die Türken und den Islam. Ohne Tabus behandelt der Autor Licht- und Schattenseiten der Epoche. Dem Engagement von Frauen, für und gegen die Reformation, wird besondere Beachtung geschenkt. Die Darstellung der Geschichte findet dabei immer Brücken zur Gegenwart. Die Reformation hat Deutschland und Europa nachhaltig geprägt und prägt besonders Deutschland und die Schweiz noch heute.

  • Die Bedeutung der Zehn Gebote für Juden und ChristenBibelwissenschaftler J. Cornelis de Vos legt erste Studie zur frühen Geschichte des Dekalogs vor

  • J. Cornelis de Vos
    © 2016, Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands

  • Die Rezeption und Bedeutung der Zehn Gebote im frühen Judentum und Christentum stehen im Mittelpunkt einer neuen Monografie des evangelischen Bibelwissenschaftlers und Judaisten PD Dr. J. Cornelis de Vos vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Es handelt sich um die weltweit erste Studie zur frühen Geschichte des Dekalogs in der Antike. „Meine Untersuchungen zeigen, dass der Dekalog in der Antike eine identitätsstiftende Rolle für Juden und Christen hatte“, erläutert der Wissenschaftler, der sich mit dem Verhältnis von Religion, Identität und Normativität in der Antike befasst. Leitfragen der Studie sind, wie die Zehn Gebote in jüdischen und christlichen Schriften der Antike aufgenommen wurden und wie die Zehn Gebote die sozioreligiöse Identität der jeweiligen Gruppen prägten. Die Monographie „Rezeption und Wirkung des Dekalogs in jüdischen und christlichen Schriften bis 200 n.Chr.“ ist jüngst im Verlag Brill in Leiden und Boston erschienen.
  • Der Dekalog wurde nach den Erkenntnissen von de Vos genutzt, um die sozialen und religiösen Grundnormen der eigenen Gruppe festzulegen. „Das lässt sich durch viele antike Texte belegen. Der Dekalog konnte dafür angepasst, aktualisiert oder sogar um neue Grundnormen erweitert werden.“ So hätten die Samaritaner kurzerhand ein neues zehntes Gebot eingefügt, das sie zum Bau eines samaritanischen Heiligtums verpflichtete. „Einige frühe Kirchenschriftsteller fügten auch Gebote gegen sexuelle Praktiken ein, die sie für abnormal hielten.“
  • Jüdische und christliche Quelle

  • Der Autor des Buches analysiert sämtliche überlieferten jüdischen und christlichen Quellen von etwa 300 vor Christus bis 200 nach Christus, die auf den Dekalog zurückgreifen. Methodisch werden dabei immer zunächst die Quellen präzise analysiert, damit die Unterschiede zu den beiden biblischen Dekalog-Fassungen (Exodus 20, 2-17 und Deuteronomium 5, 6-21) aufgewiesen werden können, danach werden die Quellen historisch und sozioreligiös verortet.
  • Der Theologe beginnt in der Studie mit der Analyse der ältesten Übersetzung der Hebräischen Bibel, der sogenannten Septuaginta. Bereits diese Übertragung ins Griechische greift durch die Art der Übersetzung in das Verständnis des Dekalogs ein, wie de Vos darlegt. Dann untersucht er frühe Textzeugen, darunter den Samaritanischen Pentateuch, Qumranschriften und die syrische Übersetzung, sowie frühjüdische Schriften, das Neue Testament und frühchristliche Schriften. Ferner richtet de Vos den Blick auf die Funktion des Dekalogs in der Begegnung mit dem nichtjüdischen oder nichtchristlichen Umfeld, insbesondere mit dessen Ethik, Politik und Philosophie. Die Juden Aristobulus und Philo von Alexandrien, um nur zwei Beispiele zu nennen, stellen den Dekalog als eine universale, und zwar die allerbeste Philosophie dar. Aristobulus leitet aus dem Sabbatgebot ab, dass die Juden die besten Philosophen seien. Laut Philo entspricht der Dekalog dem universalen Naturgesetz. „Dabei lautet seine implizite Botschaft, dass die weltlichen Herrscher und ihre Untertanen die Glückseligkeit erreichen könnten, wenn sie sich diese Philosophie zu Herzen nähmen.“
  • Die Monografie stellt Forschungsergebnisse des Projektes A9 „Der Dekalog als religiöser, ethischer und politischer Basis-Text“ des Exzellenzclusters vor, in dem der Autor bis 2012 mit dem evangelischen Theologen Prof. Dr. Hermut Löhr gearbeitet hat. In der zweiten Förderphase leiten sie das Projekt A2-10 „Der jüdische Nomos zwischen Normativität und Identität am Beispiel Alexandrias im 1.-3. Jh. n.Chr.“. De Vos ist derzeit Vertretungsprofessor für Altes Testament und Antikes Judentum am Institut für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück. (exc/ill/vvm)
  • Mediation und christliche Verantwortung
    Wiebke Lena Laufer
    Eine mediationstheoretische und systematisch-theologische Untersuchung

  • 1. Auflage 2016
    440 Seiten mit 3 Grafiken gebunden
    ISBN 9783847105527
    Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

  • Konflikte und Bestrebungen, sie zu lösen, sind fester Bestandteil menschlichen Zusammenlebens. Mediation gibt eine Antwort darauf, wie Konflikte auf konsensuale Weise bearbeitet werden können. Wie und warum aber funktioniert Mediation? Und inwieweit bieten ihre anthropologischen und ethischen Implikationen Anknüpfungspunkte für die theologische Reflexion von Friedensprozessen sowie ihre praktische Initiierung? Die Autorin legt die Tiefenstruktur von Verantwortung in der Mediation frei und analysiert die Bedeutung von individuellen Prädispositionen in der Mediation. Ihre Analyse zeigt, inwieweit das mit dem Glauben verbundene Reflexions- und Begründungspotenzial die Aussichten darauf erhöhen kann, pragmatische Lösungen auf der Grundlage von Selbstbestimmtheit und Akzeptanz auszuhandeln.
  • Luther lesen
    Die zentralen Texte
    (Hg.), Martin H. Jung

    1. Auflage 2016
    213 Seiten mit 10 Abb. gebunden
    ISBN 9783525690031
    Vandenhoeck & Ruprecht

  • Luthers Schriften liegen in nur für Fachleute geeigneten modernen Editionen vor. Ferner gibt es für jeden lesbare modernisierte Luthertexte in verschiedenen Bänden und Sammelbänden. Nicht auf dem Markt ist momentan eine Sammlung wichtiger und interessanter Luthertexte in einem Band, der einen Eindruck vom „ganzen Luther“ vermittelt. So gesehen schließt dieser Band eine seit langem vorhandene Lücke.
  • Das Buch bietet nahezu alle wichtigen Luthertexte in Auszügen. Die Textfassungen beruhen auf Kurt Alands „Luther deutsch“, wurden aber durchweg anhand der Originaltexte überprüft, überarbeitet und korrigiert und noch einmal der heutigen deutschen Sprache und Rechtschreibung angepasst. Ergebnis ist ein sowohl authentischer, als auch leicht lesbarer und gut verständlicher Luther.
  • Dem Leser begegnen allseits bekannte Texte wie die Thesen, die Adels- und die Freiheitsschrift, aber auch dogmatische und erbauliche Texte, ferner problematische und schwierige Texte wie Luthers Polemiken gegen Juden, Türken und den Papst. Das Buch kennt keine Tabus!
  • Kurze Einleitungen ordnen die Texte ein und helfen beim Verstehen.
  • Gerahmt wird der Band von Melanchthons Bericht über Luthers Herkunft sowie dem Bericht von Augenzeugen über Luthers Tod. So gesehen bietet „Luther lesen“ eine andere, neuartige, aber komplette Luther-Biografie, bei der im Kern Luther selbst zu Worte kommt.
  • Die anthropologischen Konzeptionen im Judentum der hellenistisch-römischen Zeit bilden ein wichtiges Bindeglied zwischen den entsprechenden Traditionen der älteren Texte der Hebräischen Bibel und denjenigen des Neuen Testaments sowie der rabbinischen Überlieferungen. Sie als einen konstitutiven Faktor religiöser Identität wahrzunehmen, ist für die religionsgeschichtliche Erforschung des antiken Judentums wie auch für eine an Traditionslinien orientierte Biblische Theologie unabdingbar. Trotz zahlreicher Forschungen zur Antropologie der biblischen Überlieferungen im Alten und Neuen Testament bzw. zu den anthropologischen Konzepten ihrer Nachbarkulturen stellt eine Aufarbeitung dieser Thematik aber ein Forschungsdesiderat dar. Vor diesem Hintergrund versammelt dieser Band 20 einschlägige Aufsätze international bekannter Wissenschaftler zum Thema „Sünde und Tod“ . Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Einbeziehung des Materials aus den benachbarten Kulturen, wobei auch ägyptische Quellen zu Wort kommen. Der Band bietet so exemplarisch wichtige Grundlagen für die weitere Erforschung der antik-jüdischen Anthropologie in ihren kulturellen Bezügen.
  • Jesaja 53 als theologische Mitte der Apostelgeschichte
    Dr. phil. Rouven Genz

  • Studien zu ihrer Christologie und Ekklesiologie im Anschluss an Apg 8,26–40
    2015. XII, 502 Seiten.
    Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe 398
  • Rouven Genz präsentiert einen Neuansatz in der Acta-Forschung, indem er die Apostelgeschichte als nicht primär historisch, sondern theologisch motiviertes Werk qualifiziert und ihren Autor als schriftgelehrten Exegeten würdigt. Genz' Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Rezeption von Texten aus dem Jesaja-Buch. Im Zentrum steht die Erzählung von Philippus und dem äthiopischen Kämmerer in Apg 8, die mit dem Rekurs auf Jes 53 das theologische Anliegen des Lukas beispielhaft manifestiert. Die jesajanische Tradition im Allgemeinen sowie die Gottesknechtsvorstellung im Besonderen erweisen sich auch darüber hinaus als hermeneutischer Schlüssel für die lukanische Christologie und Ekklesiologie: Lukas versteht Jesus im jesajanischen Sinn als den Knecht Gottes und seine Nachfolger als Knechte des Knechts. Auch seine soteriologischen Prämissen gewinnt Lukas aus den jesajanischen Texten: Den Tod Jesu begreift er als Sühnetod
  • Rouven Genz: Geboren 1981; 2002–08 Studium der Ev. Theologie; 2008 1. Kirchliches Examen; 2009–13 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neues Testament und Antike Religionsgeschichte am Institut für Ev. Theologie der Universität Osnabrück; seit 2013 Vikar der Württembergischen Landeskirche in Genkingen; 2014 Promotion.
  • „Orte der Reformation“
    v
    on Prof. Dr. Martin H. Jung und Superintendent Friedemann Pannen

    unter diesem Titel ist ein sehenswertes und informatives Buch für Osnabrück erschienen. Prof. Dr. Martin Jung von dem Evangelischen Institut der Universität Osnabrück und Superintendent Friedemann Pannen haben diesen Band in der gleichnamigen Reihe der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig herausgegeben. Dieses Buch wurde am Mittwoch, dem 22. April durch Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier präsentiert werden. Bei der Buchpräsentation würdigen Prof. Jung, Domkapitular Molitor und Oberbürgermeister Griesert das Ereignis „500 Jahre Reformation Osnabrück“.

  • Pietismus von Prof. Dr. Martin H. Jung

    Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60 | SFR 28,90

  • Das Werk liefert einen Überblick über die pietistischen Erneuerungs- und Frömmigkeitsbewegungen im deutschen Protestantismus. Die Darstellung gibt einen historischen Aufriss und führt religiöse Grundüberzeugungen, soziale Programmatik und bedeutende Vertreter der Bewegungen vor Augen. Auch als E-Book erhältlich!
  • Religionskontroversen in der Friedensstadt
    von Dr. phil. Friederike Mühlbauer

    Evangelisch-katholische Beziehungen in Osnabrück 1871–1918
    1. Auflage 2014
    317 Seiten mit 2 Abbildungen gebunden
    ISBN 978-3-8471-0315-8, V&R unipress

  • Am Beispiel Osnabrück analysiert Friederike Mühlbauer das Zusammenleben von Protestanten und Katholiken zwischen 1871 und 1918. Sie untersucht, ob das religiös-kulturelle und gesellschaftliche Leben jener Zeit in der Stadt zu einem bikonfessionellen Miteinander, Nebeneinander oder zu einem Gegeneinander geführt hat, und diskutiert, wo die möglichen Ursachen für die schwierigen Beziehungen zwischen Katholiken und Protestanten lagen. An konkreten Fallstudien entwirft die Autorin so zugleich eine Osnabrücker Mentalitäts-, Frömmigkeits- und Konfessionsgeschichte der zweiten Hälfte des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts und stellt diese in den historischen, religiösen, sowie gesellschafts- und kirchenpolitischen Kontext des Deutschen Kaiserreichs.

  • This contribution on regional ecclesiastical history affords a review to comprehend history of mindset, piety and confessions in Osnabrück from the second half of the 19th century to the early 20th century. As an overall aim, this work outlines the general Catholic-Protestant relations from 1871 to 1918. We provide specific case studies, which are put into historial, religious, societal and ecclesio-political context of the German Empire. In concrete terms, we approach the controversy between Jesuits and the German Empire from 1878 to 1881, the Luther commemoration in 1883, the Katholikentag 1901 als well als the Protestant Reformation anniversary in 1917.
  • "Mitgefühl als Weg zur Werte-Bildung" Elementarpädagogische Forschung zur Beziehungsfähigkeit als emotional-soziale Kompetenzentwicklung im Kontext religiöser Bildungsprozesse
    Dr. phil. Caroline Teschmer

    1. Auflage 2014
    465 Seiten mit 30 Abbildungen gebunden
    ISBN 978-3-8471-0142-0
    Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

  • Wie kann man die Thematik des Mitgefühls als Weg zur Werte-Bildung in den religions- und sozialpädagogischen Zusammenhang der Elementarpädagogik integrieren? Ziel dieser Studie ist, determinierende Faktoren mitfühlender und prosozialer Kompetenzen an praxisnahen Beispielen aufzuzeigen. Intendiert war vor allem, die Aus- und Weiterbildung bezüglich der mitfühlenden Kompetenz im Umgang mit Eltern und Kindern effektiv zu erweitern sowie zielgerichtet religionspädagogisch zu intervenieren, um mitfühlendes Verhalten als Voraussetzung emotionaler und prosozialer Entwicklung zu fördern. Dieser Ansatz bietet eine evidente Chance für ein subjekt- und zugleich bildungsorientiertes Konzept, das anknüpfend an die Kompetenzen der Kinder gezielte Fördermöglichkeiten implementieren kann.

  • How can the topic of empathy be integrated into elementary religious and social education as a means of value formation? It is the aim of this study, using practical examples, to show the determining factors of empathic and prosocial competencies. Above all the intention is to effectively broaden training and further education in terms of empathic competencies in dealing with parents and children, and purposefully intervene in the context of religious education in order to nurture empathic behaviour as a pre-requisite of emotional and prosocial development. This approach provides a clear chance for a subject-oriented and also educationally oriented concept that builds on children’s competencies and offers specific possibilities for encouraging their development.
  • Theologe, Erbauungsschriftsteller, Hofprediger : Joachim Lütkemann in Rostock und Wolfenbüttel
    Dr. phil. Christian Deuper

  • Der 1608 im vorpommerschen Demmin geborene Joachim Lütkemann wirkte fast 20 Jahre als Prediger der St. Jacobigemeinde und als Professor der Metaphysik an der Universität in Rostock, bis er 1649 in eine heftige universitäre Kontroverse über die Frage geriet, ob Christus in den drei Tagen zwischen Karfreitag und Ostern ein wahrer Mensch gewesen sei. Lütkemann verneinte dies und zog sich damit den Zorn des Herzogs zu, der ihn schließlich aller Ämter enthob und des Landes verwies. Der Gescholtene fand Zuflucht bei Herzog August dem Jüngeren in Wolfenbüttel, wo er bis zu seinem frühen Tod 1655 als Geistlicher und vor allem als Reorganisator des Kirchenwesens im Fürstentum nach dem Großen Krieg wirkte. Seine Erbauungsschriften und geistreichen Predigten hatten Einfluss bis in die privaten religiösen Zusammenkünfte bei Philipp Jacob Spener und die Hallesche Mission hinein, weshalb Lütkemann zweifellos als Übergangsfigur zwischen Orthodoxie und Pietismus gelten kann.
    Christoph Deuper zeichnet unter größtmöglicher Berücksichtigung der erreichbaren Quellen und in steter Auseinandersetzung mit der bisher eher punktuellen Forschung Leben und Wirken des wenig beachteten Theologen nach. Dabei werden seine wissenschaftlichen Texte, die Rostocker christologischen Streitigkeiten, die im Pietismus rezipierten und weit verbreiteten Erbauungsschriften, die seinerzeit erfolgreichen Predigten und die für Braunschweig-Wolfenbüttel relevanten Kirchenordnungen detailliert analysiert und in Bezug zu Leben und Zeit Lütkemanns gesetzt. Nicht zuletzt erscheint nun auch die oftmals als Zeugnis für die lutherische Obrigkeitskritik im 17. Jahrhundert angeführte Regentenpredigt in einem neuen Licht.
  • Martin Jung, Kirchengeschichte
    Prof. Dr. Martin H. Jung

  • Soeben ist als preisgünstiger UTB-Band eine neue „Kirchengeschichte“ von Prof. Dr. Martin Jung erschienen. Das Buch geht in mehrfacher Hinsicht neue Wege. Erstmals wird Kirchengeschichte nach einem durchdachten didaktischen Konzept vermittelt. Erstmals werden beim Gang durch die Kirchengeschichte laufend aktuelle Bezüge hergestellt. Erstmals endet die Kirchengeschichte nicht 1945 oder 1989, sondern reicht bis in das Jahr 2013. Erstmals wird Kirchengeschichte unter konsequenter Einbeziehung der beiden für das Christentum wichtigen Nachbarreligionen, des Judentums und des Islam, behandelt. Selbstverständlich findet auch der neuzeitliche Katholizismus gebührende Beachtung und auch den evangelischen Freikirchen wird Raum gegeben. Und schließlich will dieses Buch auch auf das Reformationsgedenken 2017 vorbereiten.
    Ein Glossar im Anhang hilft beim Verstehen von Fachwörtern. Erstmals macht diese Darstellung der Kirchengeschichte auch mit den Möglichkeiten bekannt, die das Internet bietet. Zum Buch gehört ferner eine eigene Website. Auf ihr finden sich bei „Zusatzmaterialien“ unter anderem abhörbare Aussprachehilfen für fremdsprachige Begriffe, zum Beispiel aus dem Französischen.
    Das Buch zählt 300 Seiten, enthält zahlreiche Bilder und Karten und ist für 24,99 Euro im Buchhandel erhältlich.