FB 3 Erziehungs- und Kulturwissenschaften

Institut für Evangelische Theologie


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Reformationsjubiläum 2017:
Kongress "Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel"
in Politik, Wirtschaft und Bildung

22.-23. Februar 2017, Universität Osnabrück, Schloss

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Podiumsdiskussion

Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel in Politik, Wirtschaft und Bildung Gesellschaften sind ständigen Wandlungsprozessen unterworfen. Vor 500 Jahren stieß die Reformation einen gesellschaftlichen Wandel an, der bis heute wirksam ist.  Religionen waren Initiatoren und Träger gesellschaftlichen Wandels, haben aber auch auf gesellschaftlichen Wandel reagiert. Und auch heute noch sind sie Akteure gesellschaftlicher Wandlungsprozesse, ob befördernd oder hemmend. Der Kongress »Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel« widmet sich sowohl der historischen Betrachtung von Reformen in den monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, als auch der Betrachtung gegenwärtiger Entwicklungen. Gefragt wird nach der wechselseitigen Abhängigkeit von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und Reformbewegungen in den Religionen: Sollten Religionen sich betont als reformfähig geben oder liegt ihre Kraft gerade im Abstand zum allzu wandlungsfähigen ‚Zeitgeist‘? Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Herausforderungen und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen der Gegenwart und Zukunft und hier insbesondere in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Bildung. Können die Religionsgemeinschaften in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit notwendige gesellschaftliche Wandlungsprozesse in diesen Bereichen konstruktiv befördern? Oder berührt die Reformfähigkeit der Religion irgendwann ihre eigene Identität? Impulsreferate und Podiumsdiskussionen bilden die Grundstruktur des Kongresses. Thematisch gegliederte Diskussionsecken laden darüber hinaus die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer ein, sich in das Kongressgeschehen einzubringen.