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©Foto: Martin Jung, Universität Osnabrück

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Aktuelle Meldungen am Institut für Evangelische Theologie

Datum Nachricht
29.09.16
Jung, M.
Ringvorlesung "500 Jahre Reformation"
Das große Reformationsjubiläum rückt näher! Das Institut für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück bietet zum Auftakt eine große, interdisziplinäre Ringvorlesung "500 Jahre Reformation - Geschichte, Bilanz, Perspektiven", die gemeinsam mit dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück (IKFN) gestaltet wird und zu der neben evangelischen, katholischen und islamischen Theologen auch Historiker, Kunstgeschichtler, Musikwissenschaftler, Pädagogen, Germanisten, Anglisten sowie Latinisten beitragen werden.
Die Ringvorlesung beginnt am Dienstag, dem 25. Oktober. Sie wird jeden Dienstag von 18.15 bis 19.45 Uhr im Osnabrücker Schloss, in Raum 11/212 stattfinden.
Den Eröffnungsvortrag am 25. Oktober wird der renommierte Reformationshistoriker und Lutherforscher Prof. Dr. theol. habil. Albrecht Beutel aus Münster halten.
Die Ringvorlesung ist in verschiedene Modulstrukturen integriert und kann in den beteiligten Fächern verpunktet werden. Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls in Ihrem Fach!
Die Ringvorlesung ist öffentlich. Alle Interessierte aus Osnabrück und Umgebung sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Nähere Informationen auch beim Koordinator der Ringvorlesung Prof. Dr. Martin Jung: martin.jung@uni-osnabrueck.de
Und hier die Vorlesungstermine und -themen im Einzelnen:

25.10.2016

Prof. Dr. Albrecht Beutel (Münster)

Die Reformation – Morgendämmerung der Aufklärung?

1.11.2016

Prof. Dr. Ulrike Mittmann

"Der Gerechte wird aus Glauben leben." Gerechtigkeit Gottes bei Paulus und bei Luther

8.11.2016

Prof. Dr. Klaus Niehr

Das Bild im Zeitalter der Reformation. Grundlagen visueller Kultur vor dem Hintergrund kunsttheoretischer Bestimmungen und theologischer Auseinandersetzungen

15.11.2016

Prof. Dr. Thomas Kullmann

„Farewell, rewards and fairies“? Die Englische Kirche im Spannungsfeld von Puritanismus und Rekatholisierung im Spiegel der Literatur des frühen 17. Jahrhunderts

22.11.2016

Prof. Dr. Siegrid Westphal

Martin Luther – ein „Frauenhasser“? Geschlechterbeziehungen und Reformation

29.11.2016

Apl. Prof. Dr. Monika Fiegert

„… die allerbesten Schulen, beide für Knaben und Maidlein an allen Orten aufzurichten ...“ Luther, die Reformation und das Schulwesen im Hochstift Osnabrück

6.12.2016

Prof. Dr. Andreas Kubik-Boltres

Reformation und Religionsunterricht

13.12.2016

Prof. Dr. Manfred Eder

Hat Luther 1505 in Todesgefahr die heilige Anna angerufen?

Zur Bedeutung der Großmutter Jesu für die spätmittelalterliche Frömmigkeit und für den Reformator

3.1.2017

Apl. Prof. Thomas Gärtner (Köln)

Die Reformation im Weltbild des lutherischen Pädagogen Lorenz Rhodoman (1546-1606)

10.1.2017

Prof. Dr. Dietrich Helms

Die Reformatoren und ihre Ideen zur Musik

17.1.2017

Prof. Dr. Harald Haferland

Reformation und Gewalt bei Luther und Müntzer

24.1.2017

Prof. Dr. Margit Eckholt

"Anderen Raum geben - gemeinsam ein Christusfest feiern". Hermeneutische

Überlegungen zur Reformation in ökumenischer und weltkirchlicher Perspektive

31.1.2017

Prof. Dr. Lahbib El Mallouki

Reformation, Bildung und Integration

7.2.2017

Apl. Prof. Dr. Albrecht Geck

Die „große Politik“ im Spiegel des Lutherspielfilms (1911 – 2011).

21.09.16
Jung, M.
Unbedingt mitmachen: Gesucht werden 95 Thesen von 95 Menschen - Wir haben erst 30!
Das Reformationsjubiläum 2017 kommt auf die Zielgerade: Am 31. Oktober 2016 geht es los. In Osnabrück sammeln wir von 95 Menschen 95 Thesen, was in Kirche und Gesellschaft anders werden muss. Machen Sie mit! Die Thesen werden auf der Web-Site 500 Jahre Reformation Osnabrück eingestellt, mit Ihrem Namen und Ihrem Bild. Vom 31. Oktober 2016 an werden diese Thesen - ohne Ihren Namen und ohne Ihr Bild - in einer einzigartigen Lichtinstallation abends stetig wechselnd auf die Außenfassaden des Doms und der Marienkirche projiziert.
Wer Interesse hat, melde sich ab sofort mit These, Name, Bild und weiteren Angaben hier:
http://www.2017osnabrueck.de/thesen.html
30 Thesen liegen vor und sind einsehbar - wir brauchen also noch 65! Machen Sie also mit!
Werben Sie für dieses Mitmachprojekt auch unter Nichttheologen!
18.09.16
Jung, M.
Pellens-Preis für Sarah-Christin Leder

Sarah-Christin Leder, M.Ed. erhielt am 10. September 2016 in Göttingen den Albert-Pellens-Preis (3. Preis) des Evangelischen Bundes, Landesverband Niedersachsen, für ihre Masterarbeit zum Thema „Etienne Bachs ›Tragédie de la paix‹ (1942). Ein Dokument des christlichen Pazifismus zwischen den Weltkriegen?“ (Betreuer: Prof. Dr. Martin Jung).

Der Evangelische Bund ist das konfessionskundliche und ökumenische Arbeitswerk der evangelischen Kirche. Mit dem Albert-Pellens-Preis, benannt nach einem ehemaligen Vorsitzenden, würdigt der Landesverband Hannover des EB jährlich theologische Studienarbeiten, die das ökumenische Verständnis zwischen Christen fördern und der Klärung der eigenen konfessionellen Position dienen.

„Uns ist es wichtig, dass wir Studierende auszeichnen, die sich mit Fragen des Zusammenlebens der christlichen Kirchen und der Weltreligionen auseinandersetzen“, so Pastorin Tina Meyn, die Landesvorsitzende des EB-Hannover. Als jüngste Vorsitzende eines Landesverbandes leitet sie den EB seit 2015. „Für den EB-Landesverband Hannover ist der Preis eine Auszeichnung und eine Förderung, mit der wir Mut machen wollen, den Blick über den begrenzten Tellerrand der eigenen Konfession hinaus zu wagen.“ Gerade in gegenwärtigen Zeiten, in denen Menschen aus religiösen Gründen verfolgt würden und Flüchtlinge aus anderen christlichen Konfessionen und Religionen nach Deutschland kämen, sei der Dialog über andere Glaubensformen wichtig. „Das Wissen übereinander in den Religionen und Kirchen fördern wir mit dem Albert-Pellens-Preis. Das machen wir auch schon seit 25 Jahren“.

Mit dem dritten Preis, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro, wurde Sarah-Christin Leder ausgezeichnet. Sie hatte sich in ihrer als Abschlussarbeit des Masterstudiums an der Universität Osnabrück entstandenen Studie mit der Theologie und Friedensethik Etienne Bachs befasst und dessen Hauptwerk „La tragédie de la paix“ (Die Tragödie des Friedens) auf die Frage hin untersucht, inwiefern es als Dokument eines christlichen Pazifismus und Patriotismus zu verstehen sei. Der mit 750 Euro dotierte zweite Preis ging an Sarah Roland für ihre im Rahmen der theologischen Abschlussprüfung verfasste Examensarbeit. In dieser hatte sie einen Vergleich der Politischen Theologie bei Jürgen Moltmann und Johann Baptist Metz erarbeitet, in dem sie besonders die jeweilige theologische Grundlegung und ausgewählte Anwendungsgebiete der Politischen Theologie auf ihre konfessionellen Unterschiede hin analysiert hat.

Über den ersten Preis und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro konnte sich Hanna Jacobs freuen. Auch sie hatte ihre im Rahmen der Examensprüfung entstandene Arbeit eingereicht. Darin stellte sie in theologischer Perspektive den Ansatz des kanadischen Politikwissenschaftlers und Philosophen Charles Taylor vor, wie ihn dieser in seinem berühmten Werk »Ein säkulares Zeitalter« ausgeführt hatte. Aus dessen Deutung von Geschichte, Säkularisierungsprozess und Gegenwart konnten bedeutsame Impulse für Theologie, Kirche und Ökumene erhoben werden.

Weitere Informationen:
http://evangelischer-bund.de/landesverbaende/eb-hannover/hochschulpreis/

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